Jugendlager 2024

Sonntag:
Endlich ist das Jugendlager da. Mit voller Vorfreude treffen wir uns am 4.8.24 mittags zum Jugendlager 2024 in Chur. Alle Regionalkader der Schweiz nehmen an diesem Trainingslager teil, d.h. ca. 150 Jugendliche mit etwa 30 Trainern/innen. Da das Jugendlager nur alle 4 Jahre stattfindet, erwartet uns ein sehr spezielles Lager.
Das erste gemeinsame Training findet im Fürstenwald statt. Hier gilt es den Überblick über alle Gräben zu haben. Im Minutentakt starten wir in den Wald. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Vegetation zum Teil sehr grün und die Sicht somit ein bisschen eingeschränkt.
Als alle Zürikaderathleten/innen ihr Training erfolgreich absolviert haben, sind wir mit ÖV und Büsslis zur Unterkunft des Jugendlagers in Laax gefahren. Nach einer kurzen Dusche haben wir die Jugendherberge auskundschaftet und erste Bekanntschaften mit anderen Kadern gemacht. Alle Taschen am richtigen Ort und in den richtigen Zimmern versorgt, gehen wir Znachtessen. Zum Dessert gibt es Glace oder Kuchen, alles schmeckt sehr fein. Nun folgt ein Infoblock der Trainer/innen, bei dem uns die wichtigsten Informationen für den nächsten Tag gegeben werden. In den Zimmern schwatzen wir noch ein wenig, bis wir dann müde einschlafen und gespannt den zweiten Trainingstag erwarten.
Bigna
Montag:
Am Montag trainierten wir zum ersten Mal in unseren Trainingsgruppen. Die Gruppen A und C fuhren mit den Büsslis in Richtung Crestasee um dort die Trainings zu absolvieren. Auf der Karte war die Vegetation und die Wege reduziert, was vermutlich daran lag, dass die Wälder sehr grün waren und fast kein Durchkommen war. Die Gruppe B gelangte zu Fuss zu ihrem Training, welches in einem schönen Wald stattfand und übten dort ihre Hanglauf-Technik. Als alle wieder aus dem Jungel herausgefunden haben, trafen sich alle Gruppen auf einem (zu) kleinen Parkplatz, um zusammen Zmittag zu essen. Der Mittag war lange und heiss. Gut funktioniert hat die Kaderdurchmischung und es wurden neue Kontakte geknüpft. Am Nachmittag ging es auf ins Staffelstarttraining. Dieses startete gleich vom Parkplatz aus, wobei man zuerst noch 20‘ an den Start joggen musste. Nach den grünen Wäldern vom Vormittag, waren wir alle erleichtert in einem schönen Wald OL machen zu können. Es wurde viel gesucht, viel gefunden und viele Postenfehler wurden auch gemacht. Vom Ziel joggten wir zurück in die Jugi, wo dann auch eine Badezeit folgte und wir uns im See erfrischen durften. Nach einem leckeren Znacht fand noch die Eröffnungsfeier statt. Die Kader präsentierten sich in ihren Outfits und mit Fahne und Fackel. Zwischen Breakdance-Einlagen wurden alle Kader, sowie auch Postensetzer und Organisatoren vorgestellt. Herzlich gedankt wurde auch dem OL Gönnerclub, welcher dieses Lager erst möglich gemacht hat. Zum Schluss lernten wir auch noch etwas Breakdance, die Leuchtkugel wurde in die Lüfte gehoben und die
OLympischen Spiele durften beginnen!
Ladina
Dienstag:
Der Morgen startete mit einer Langdistanz auf der Karte von Nagens-Vorab. Die steilen Anstiege waren so herausfordernd, dass wir uns fragten, ob wir hier zum Laufen oder zum Bergsteigen gekommen sind! Mit Karte und Kompass in der Hand kämpften wir uns durch die beeindruckende Berglandschaft – und ja, einige von uns haben sich mehrmals verlaufen.
Nach dem schweißtreibenden Abenteuer kehrten wir hungrig ins Ziel zurück und genehmigten uns ein Mittagessen im Restaurant. Nudeln mit verschiedenen Saucen.
Am Nachmittag fuhren wir mit der Gondel zurück nach Flims. Als wir uns alle gemütlich hinlegten, fing unsere Auswertung mit etwas Gelächter von den Aargauern an. Die wichtigsten Unterschiede zu den Trainings am Vortag: weniger Bäume, weniger Sauerstoff, höherer UV-Index.
Am Nachmittag fing das Rahmenprogramm an. Dies bestand aus Gruppenspielen, bei denen wir Kopf und Körper trainierten.
Müde, aber mehr oder weniger zufrieden, gingen wir schließlich ins Bett und träumten von den nächsten OL - Trainings.
Lynn
Mittwoch:
Wie jeden Morgen hatten wir ein ausgezeichnetes Frühstück in der Jugi. Danach wurden wir nach Falera geshuttelt, denn dort stand eine Sprintstaffel an. Die Teams wurden kaderübergreifend gemixt, da verhindert werden wollte das Zürich überlegen gewinnt. Es ist passiert was zu erwarten war, ein spannendes und enges Staffelrennen. Die Bahnen wurden von Tino Polsini gelegt, dem Vize-Weltmeister im Sprint. Nach dem Mittag ging man zum Fussballplatz. Dort fand das Lagerturnier statt. Es gab ein Herren und Damenturnier. In beiden Turnieren spielte man in zwei Gruppen à 4 Kader. Der Gruppensieger kommt ins Finale, der Rest scheidet aus. Leider ging das Turnier mit einem katastrophalen Ausgang zu Ende. Das Herren und Damenteam scheiterte bereits in der Gruppenphase und noch katastrophaler war, dass die „Soubären“ (NWK BE/SO) das Herrenturnier gewannen. Alle waren tiefst enttäuscht. Das Problem am Scheitern war nicht nur an uns gelegen, sondern auch, dass es keine Halbfinale gibt, Schiedsrichter in den Himmel schauten statt aufs Feld und die Spiele zu kurz waren, sodass keine Tore geschossen werden konnten. Das Damenturnier gewann übrigens das ZesOLNak. Ich hoffe diese Niederlage gibt uns ein Zeichen, wie wichtig es ist, diesen Jugendcup die Berner zu schlagen und das Triple zu holen. Nach dem Abendessen stand noch ein freiwilliger Nacht-OL im „La Mutta“ an. Alle starteten fast gleichzeitig und konnten so voneinander profitieren oder auch zusammen durch den Wald chillen. Der Tag ging zu Ende als ich 10 Minuten vor der Nachtruhe von einem geliebten Trainer und Fussballschiri ins Zimmer geschickt wurde.
Nici
Donnerstag:
Bericht Jugendlager Donnerstag
Da heute die Besammlung für die Trainings ein bisschen später war, konnten alle etwa eine halbe Stunde länger als am Vortag schlafen. Gut erholt ging es dann zu den verschiedenen Trainings: Gruppe A und B fuhr mit den Büsslis zum Crestasee, Gruppe C traff sich beim Horgenerhaus und ging dann von dort zu Fuss zum Training. Leider hatte es Wespennester beim Crestasee und manche Athleten wurden verstochen, weswegen dann manche Posten gestrichen werden mussten. Danach gab es Lunch, Gruppe A und B beim Crestasee und Gruppe C beim Laaxersee. Darauf wechselten Gruppe A und C den Trainingsort womit Gruppe A jetzt beim Hangtraining im Salums und Gruppe C beim Crestasee-Training war. Nach den Trainings ging dann eine kleine Gruppe noch ein Segment, bei dem Andri Ragettli den Rekord hielt, angreifen. Die ganze Gruppe schlug seine Zeit und die Krone ging an Joschi. Danach ging es zur Jugu zurrück. Obwohl wir als erstes Kader beim Znacht eingeplant waren hatten wir noch viel Zeit zum baden, chillen etc. Nach dem Znacht stand dann noch das Auswerten auf dem Programm. Wir teilten uns in 3 Gruppen auf und jede Gruppe diskutierte über 1 der 3 Trainings. Danach war auch schon bald Nachtruhe und alle waren auch langsam müde und hatten die Erholung auch nötig, vor allem weil am nächsten Tag noch ein intensiver Trainingstag mit Middle Quali und Middle Final anstand.
Yannick
Freitag:
Am Freitag morgen sind wir wie üblich um 8Uhr aufgewacht und haben ein leckeres Frühstück gegessen. Wir haben uns dann bereit gemacht für die Middle-Quali im Flimserwald. Sie war technisch sehr anspruchsvoll und man musste sich sehr konzentrieren. Nach der Quali hatten wir kurze Zeit um ein Snack zu essen und uns bereit zu machen für den anstehenden Final. Der fand dann in einem anderen Waldteil des Flimserwaldes statt welcher embenfalls anspruchsvoll war.
Nach den strengen Vormittag konnten wir als Belohnung einen feinen Lunch essen wo wir von vielen Wespen geplagt wurden. Anschliessend fuhren wir mit den Büsslis in die Jugi zurück und durften unseren freien Nachmittag geniessen. Die einen gingen ins Bett einen Mittagsschlaf machen, andere in den Laaxersee Baden oder manche spielten Fussball oder Volleyball. Nach dem Abendessen war dann noch die Rangverkündigung des Middles. Nach dieser fing die Party an und man durfte den letzten Abend des Jugendlager gemeinsam mit seinen Freunden geniessen.
Loic
Samstag:
Der Tag startet um 8:00 als wir gemeinsam Frühstück assenund die Sonne genassen. Danach hiess es packen und zum Training fahren. Die Hälfte mit dem Postauto die anderen mit den Büsslis. Als alle angekommen sind, haben wir uns umgezogen. Danach wurden wir in vierer Teams aufgeteilt. Pro Team gab es ein Teamchef und jemand hatte einen Badge.Die ersten starteten am 10:45. Beim Fun-O musste man mit 2 von 4 Karten im Wald die Posten finden. Die Karten waren sehr reduziert, ausserdem hatte man nur 35 Minuten Zeit.Sonst gab es Zeitzuschlag. Nach dem Training gab es Lunch, der sehr fein war. Da es sehr heiss war suchte jeder den Schatten. Um 13:30 gab es den Abschied, jeder sollte noch eine kleine Umfrage ausfüllen, bevor wir uns verabschiedeten und die Heimreise antreten. Wieder gingen die einen mit ÖV nach Chur und danach mit dem Zug nach Zürich und die anderen mit den Büsslis nach Hause.
Jorin
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