Märzkazu 2025
Samstag, 22. März
Der Morgen startete wie schon oft um 8 Uhr früh. Wir wurden mit einem grandiosen Frühstück beglückt und waren ready für die zwei anstehenden Trainings.
Um 09:30 Uhr hiess es Einsteigen in die Büsslis und Abfahren zu unserem ersten Training.
Beim Trainingsplatz angekommen, konnten wir fast nach Plan starten, und die ersten Läufer wurden um 11 Uhr in den nassen und kalten Wald geschickt.
Verfroren und komplett durchnässt kamen alle Läufer wieder aus dem Wald und freuten sich auf die warmen Büsslis. Den Zmittag verbrachten wir in einem Einkaufszentrum in der Nähe von Lugano. Dort konnten wir unsere Energietanks mit dem am Morgen eingepackten Hörnlisalat auffüllen. Ausserdem war der anliegende Migros auch sehr beliebt. Wie schon geplant, konnten wir uns um 2 Uhr weiter zum nächsten Training begeben. Die ersten Starts waren um ca. 15 Uhr. Der Wald war einigermassen flach, was fürs Tessin eine Seltenheit ist. Ein toter Fuchs war das Spektakel des zweiten Trainings und führte zu Gesprächsstoff nach dem OL.
Am Abend wurden wir mit Reis und einer Tomatenfleischsauce verwöhnt und waren nun wieder ready für den Input über die kommenden Testläufe. Nur noch der Dessert hielt uns von den Betten ab. Dies stellte jedoch kein Problem dar, da er schnell in unseren Bäuchen verschwunden war. Um 22 Uhr war wie immer Schlafenszeit, die alle dringend gebrauchten.
Nicolas Dinner
Sonntag, 23. März
Etwas früher als sonst erwachten wir bei sehr dichtem Nebel und Regen in der Pfadihütte. Mit einem kalorienreichen und leckeren Frühstück füllten wir unsere Mägen, um bereit für eine lange und physisch harte Langdistanz zu sein. Das Ziel des Trainings ist, nochmals eine Langdistanz mit Wettkampftempo vor dem Longtestlauf in relevantem Gelände laufen zu können. Wir absolvierten das Training im Capriasca Ovest, in dem Wald, in dem der Longtestlauf vor zwei Jahren stattfand. Der Wald war steil, fast dornenlos, was typisch für Tessinergelände ist. Diverse Tierweglein in den Hängen waren hilfreich, um trotz der eher nassen und rutschigen Verhältnisse schnell vorwärts zu kommen. Andrin forderte uns mit vielen kleinen Mikroroutenwahlen und vielen Höhenmetern zusätzlich heraus. Mit einem gemischten und guten Gefühl reisen wir nun zurück in unsere Heimat und sind bereit für die kommenden Testläufe im Mai.
Nicolas Mohn
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