Märzkazu 2026
Samstag
An einem schönen, sonnigen Samstagmorgen, traf sich das Zürikader zwischen den Saharastaubpartikeln, am üblichen Treffpunkt um 9Uhr in Oerlikon. An diesem letzten richtigen Winterkazu, gab es viele abwesende, aufgrunde von TLs in Schweden. Dennoch war die Stimmung gut und man freute sich auf das kommende Trainingswochenende.
Die Büslis gingen in Richtung Kreuzlingen los, für das erste Kompasstraining. Dieses bestand aus langen Teilstrecken auf einer reduzierten Karte ohne Wege. Das Ziel war sich auf seinen Kompass zu verlassen und sich hauptsächlich auf ihn konzentrieren. Die einen hatten es mehr im Griff als andere, jedoch konnten alle vom Training lehren und sich verbessern. Man munkelt das es die einen mkt dem Bermudadreieck verglichen, aber da sind nicht alle gleicher Meinung.
Mit den selber mitgebrachten Mahlzeiten, füllte man die Energiespeicher wieder auf und eine kleine Pause wurde eingelegt um sich zu erholen.
Das zweite Training, fand weiter im Osten statt. Die Anzahl an möglichen Routen war so überwältigend das man nicht mehr wusste ob links oder rechts, und sich oft falsch entschied, kostbare Zeit fürs nächste Training wurde somit verschwendet und der Tag verschob sich um einzelne Minuten.
Die Ehre zum Auftakt des zweiten Trainings wurde Janis überlassen. Das Training war ein Multitech Training, wo man sich zuerst durch einen Korridor schlingeln muss, anschliessend war kein blau mehr auf der Karte vorhanden und zum Schluss wurden die Wege nochmals herauskopiert. Der Wald war nicht das Gelbe vom Ei und ist nicht besonders erlebenswert. Vielen war die Anzahl grün und die Unstimmigkeit der Karte zu überwältigend und kürzten das Training ab. Natürlich gab es auch herte Krieger und Kriegerinnen die das ganze durchgezogen haben.
Anschliessend gings mit den Büsslis ab zur Unterkunft in Appenzell wo ein feiner Zvieri von der Küche zubereitet wurde. Nach dem einpuffen spielten die einen noch Tischtennis und anschliessend kam es schon bald zum Abendessen. Es gab feinen Pastaplausch und natürlich genügend das alle mit einem vollen Bauch den Tisch verlassen konnten. Nach kurzer Zeit gab es dann noch einen Input zu RED-S und wie wichtig der Ausgleich im Leistungssport ist.
Anschliessend noch einen feinen Dessert und dann liess man den Abend noch gemütlich ausklingen und immer mehr verschwindeten in den Zimmer und brachten ihre Augenglieder nach einem langen Tag zum ruhen.
Loïc
Sonntag
Ein sonniges Appenzell, wie es auf den Biberli gezeichnet ist – so einen Bilderbuchsonntag an einem Kaderevent bekamen die Jüngsten des Zürikaders das erste Mal zu Gesicht.
Die Bahnleger liessen sich äusserst Abwechslungsreiches einfallen. Ein intensiver Sprint am Morgen durch die verwinkelten Gässchen Appenzells und ein extensiver Hang-OL am Nachmittag entlang der kurvigen Höhenlinien des Hirschbergs sind die sportlichen Höhepunkte des Tages gewesen. Obendrein wurde kulinarisch kein Hunger zugelassen und landschaftlich konnten wir auf den Fahrten einiges bewundern.
Sich danach in einem gemütlichen Sitz des Kleinbusses oder eines Zuges zurückzulehnen und das Wochenende Revue passieren zu lassen – um das kam man nach dem diesjährigen März Kazu nicht herum.
Joshua