Sommer-TL 2026
Freitag 7.8.
Am Freitag trafen wir uns gegen Mittag am HB. Von dort aus fuhren mit dem Zug nach Basel und mit einem übervollen Bus weiter zum Flughafen. Zuerst gingen wir zum Check-in, wo abgesehen von mir alle ganz normal eincheckten. Ich hatte die dumme Idee auszuprobieren ob man zwei Gepäcketiketten aus dem Automaten rauslasen konnte. Dies hat zwar funktioniert, aber leider konnte deswegen Flurin, der später anreiste, keine mehr rauslassen. Anschliessend hatten wir noch recht viel Zeit, die wir am Flughafen totschlagen mussten. Wir assen unser Abendessen und warteten auf den Flug. Danach flogen wir mit EasyJet von Basel nach Prag. Der Flug war relativ kurz und ich schlief einen grossen Teil davon. Nach der Landung in Prag mussten wir noch auf unsere Büssli warten. Schliesslich fuhren wir mit 5 Mercedes Büssli zu unserem Hotel. Das Hotel war ein Vier-Sterne-Hotel etwas ausserhalb des Zentrums. Dort bezogen wir unsere Zimmer und richteten uns für die Nacht ein. Nach einem langen Reisetag gingen wir schlafen.
Dimitri
Samstag 8.8.
Unser Samstag startete mit einem leckeren Zmorgebuffet im Hotel. Danach ging es ins erste Training zum Thema Schlaufen, was ein richtig toller start ins TL war.
Nach der Mittagspause folgte das zweite Training mit dem Thema Multitech. Nach diesen Trainings ging es endlich in die Unterkunft wo uns zwei Lamas begrüssten. Dort gab es zum Abschluss ein traditionelles Znacht und wir liessen den Tag gemütlich ausklingen.
Elin
Sonntag 9.8.
Nach einem Frühstück mit viel Auswahl machten wir uns auf den Weg in den polnischen Wald. Dank des komfortablen Büssli verging die Fahrt wie im Flug. Auf den Bahnen von Andrin wartete ein lehrreiches Kompasstraining auf uns, das wegen der vielen Heidelbeersträucher deutlich anstrengender war als gedacht. Nach dem Training ging es möglichst schnell wieder zurück zum Haus, da alle hungrig waren und wir im Lagerhaus Zmittag assen. Am Nachmittag standen Laufschule und Krafttraining unter der Leitung von Mattia auf dem Programm. Während des Krafttrainings wurden wir von den Lamas beobachtet. Nach dem Znacht dehnten wir noch, werteten das Training aus und gingen dann nach und nach ins Bett.
Florian
Montag 10.8.
Der Tag startete mit einem normalen Frühstück, doch danach wurde es schnell anstrengend. Im Wald neben dem Haus machten wir unser erstes, intensives OL-Training. Alle waren motiviert und kämpften sich durch den Wald bis ins Ziel. Danach packten wir unsere Sachen und fuhren zum Modelevent in den Sandsteinfelsen. Es war ein Heidenspass, weil es riesige Felsen und enge Felsspalten gab. Man musste gut aufpassen und trotzdem schnell bleiben. Zwischendurch hatte man immer wieder Lust, ein paar Blaubeeren zu essen. Das machte das Training irgendwie noch besser. Alle hatten viel Spass und kamen motiviert ins Ziel. Danach fuhren wir zurück zur Unterkunft, assen zu Abend und dehnten uns. Anschliessend besprachen wir den Tag noch ausführlich und schauten, was gut gelaufen war und was wir noch verbessern können. Am Ende waren wir alle ziemlich müde, aber zufrieden mit dem Tag.
Cyrill
Dienstag 11.8.
Am Dienstag war Ruhetag, wobei Ruhetag sich nur auf den OL bezog. Ohne Aktivität geht es im Zürikader nicht. Zuerst machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Fussballplatz. Der erste war für unsere zwei Profiteams zu unprofessionell. Der zweite, ein Kunstrasenplatz, endsprach unseren Ansprüchen. Nach hart umkämpftem Spiel mit verschiedenen Strategien stand der Sieger schliesslich fest und wir konnten unser wohlverdientes Mittagessen im Lagerhaus geniessen.
Den Nachmittag verbrachten wir an einem schönen See mit Baden, Chillen, Volleyball und Fussball. Der Erholungsfaktor war dabei etwas grösser als am Morgen.
Leana
Mittwoch 12.8.
Wir starteten den Tag wie gewohnt mit einem ausgiebigem Frühstück. Direkt danach fuhren wir das zweite Mal in dieser Woche nach Polen für die Zweier Staffel. Am Start angekommen, gab es ein kleines Problem, löschen und prüfen wurden vergessen. Nach den kurzen Komplikationen fand der Massenstart der kurzen Bahn mit einem sehr hohen Tempo statt. Es war ein sehr enges Rennen auf der Ersten Runde, welches im Zieleinlauf um 1 Sekunde für Ilian vor Minna entschieden wurde. Auf der ersten Runde der Langen Bahn konnte Laurin überraschenderweise mit über 1 Minute gewinnen. Diese Führung konnte Dimitri direkt ausbauen und Laurin direkt wieder an erster Stelle übergeben. Diese Führung war nicht mehr zu stoppen, sie war so gross, dass einige Teams überrundet wurden. Nach dem Leckeren Lunch, der uns gebracht wurde, fuhren wir weiter ans grob fein Training in einen der von der Konzentration her anspruchsvollsten Wälder der Woche mit extrem vielen Felsen und Steine. Das Gelände faszinierte und beeindruckte fast alle. Am Abend kam jedoch erst das Highlight: die Sonnenfinsternis mit anschliessenden Sternschnuppennacht. Einige waren sehr beeindruckt und andere meinten, es sehe aus wie der Mond. Nach dem das ganze Kader mit nur 3 Brillen die Sonnenfinsternis geschaut hatte, wurde nach dem ausführlichen Auswerten auf dem Feld, um Zeit zu vertreiben, „de Fuchs gaht ume“ und „Ninja activate“ gespielt. Nach dem erfolgreichen geniessen der Sternschnuppen wurde sehr gut geschlafen.
Ilian
Freitag 14.8.
Der Freitag startete mit dem Zmorgen, bevor wir um 9:30 Uhr zu den Sandsteinen aufbrachen. Dort stand der Jugencup Testlauf auf dem Programm und alle kämpften um die möglichst gute platzierung, für eine Selektion in das Team 1. Nach dem Lauf wurden wir durch die Küche mit ausreichend Risotto verpflegt.
Am Nachmittag folgte der Schneeball-OL. Dimitri legte dabei einen starken Zielsprint hin und sicherte sich die goldene Klobürste. 🏆🪠
Nach dem Znacht wurde noch gedehnt und ausgewertet. Zum Abschluss sorgte ein lustiges Ranking-Spiel für viel lachen. Und damit war auch schon unser letzter ganzer Tag in Tschechien vorbei.
Joëlle
Samstag 15.08
Wie schon die letzten Tage gab es um 8:00 Uhr Frühstück. Anders als geplant hatten wir das Normal-O-Training heute Morgen. Eigentlich war es für gestern Nachmittag eingeplant. Der Wald lag gerade vor unserer Haustür und wir konnten direkt losgehen. Nach dem Training wurden uns glücklicherweise trotzdem noch Duschen zur Verfügung gestellt und wir mussten die noch vor uns stehende, lange Reise nicht dreckig antreten. Da es am Abend vorher noch Komplikationen gab, waren wir alle darauf eingestellt, nicht zu duschen. Dafür war die Freude umso grösser, noch eine Dusche geniessen zu können. Der Boden war zwar klitschnass, aber das ist jetzt nicht der Rede wert. Zu Mittag gab es HÜHNCHEN MIT REIS und eine Knoblauch-Suppe zur Vorspeise. Wir genossen noch ein letztes Mal das Essen in Tschechien und fuhren mit den fünf schwarzen Benzern los Richtung Prag. Man kann mit Sicherheit sagen, dass viele von uns erschöpft waren und genug Dumplings die letzten Tage gegessen hatten. Deshalb durften wir in Prag selber aussuchen, wo wir essen wollten. Am Bahnhof in Prag angekommen, teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und die Stadt wurde unsicher gemacht. Nach etwa 2 Stunden trafen wir uns wieder und schlenderten zum Gleis. Da die eine Zugtür kurzzeitig defekt war, waren die Gänge dementsprechend überfüllt. In den Kabinen war es zudem noch sehr warm und es dauerte eine Weile, bis unser Cortisol wieder den Normwert einnahm. Somit genossen wir die letzten Sonnenstrahlen und wir schliefen alle müde ein.
Jorin Mohn
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